Steine und Pflanzen

Die Steine und die Pflanzen sind nach einer alten indianischen Überlieferung die älteren Geschwister der Menschen und damit ihre Vorbilder.

Durch ihre Entstehungsgeschichte, ihren inneren Aufbau (Kristallsystem), ihre chemische Zusammensetzung und ihre Farbe gibt es Entsprechungen zwischen Menschen und ihren Lebenssituationen einerseits und Mineralien andererseits.

Ein Stein paßt zu uns, weil wir uns gerade mit unserer Umwelt (sekundäre Entstehung) auseinandersetzen, ein anderer, weil wir dringend lernen müssen, einen Schritt nach dem anderen zu tun (trigonales Kristallsystem), wiederum ein anderer, weil unser 2. Chakra einen Mangel hat (oranger Calcit). Einer paßt, weil er aus Flußsäure entstand (Fluorit) und wir "ins Fließen" kommen wollen; ein anderer hingegen, weil er uns einfach anspricht.

Auch Pflanzen können uns helfen. Es gibt welche, die gut sind für die Haut, dabei auch seelisch die Haut pflegen. Manche schützen uns, indem sie helfen, den Bedarf nach Grenzen zu erkennen und diese dann einfach zu ziehen. Oder sie geben Kraft, machen Mut, helfen, das Herz zu öffnen, zu lieben, sich seinen Schatten zu stellen.

Wir können mit Pflanzen meditieren und mit ihnen sprechen. Wir können sie auch körperlich zu uns nehmen, als Tee, Gewürz, Essen oder sie als Möbel oder Dekoration ins Haus holen. Besonders kraftvoll sind die jungen Triebe, Blätter und Blüten im Frühjahr sowie die Samen und Früchte im Herbst.




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